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Nach langer Ankündigung war im März 1993 die Markteinführung der ersten Pentium P5 Prozessoren mit 60 und 66 MHz. Diese sind die direkten Nachfolger der überaus erfolgreichen i486er CPUs. Intel hatte jedoch im Pentium unbemerkt einen sg. „FDIV-Bug“, einen Rechenfehler eingebaut, der erst relativ spät von einem Mathematiker entdeckt wurde. Obwohl dieser Rechenfehler nur bei Gleitkomma-Divisionen mit bestimmten Werten auftritt, die den Heimanwender nur höchst selten betrafen, startete Intel nach langem Zögern eine extrem kostspielige Umtauschaktion der fehlerhaften Prozessoren.
Dennoch, die 5. Generation der x86 Prozessoren war wieder ein Meilenstein in der Prozessorgeschichte, deren Name „Pentium“ bis Juli 2006 verwendet wurde. Intel lies 1992 den Namen “Pentium” markenrechtlich schützen, um sich mit den eigenen Prozessoren zukünftig klarer von den Prozessor- schmieden AMD, IBM, SGS und Cyrix abgrenzen zu können.
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