AMD Prozessoren mit K7 Mikrorchitektur

Die ersten (Athlon) Prozessoren mit K7 Mikroarchitektur wurden im Juni 1999 angeboten. Anders als beim Vorgänger K6 erhalten AMD CPUs seit Einführung der K7 Prozessoren Namen wie Athlon, Duron, Sempron und keine Nummernbezeichnung mehr. Damit folgt man dem Beispiel von Intel.

Die neue K7 Architektur bietet gegenüber ihren Vorgängern folgende Leistungsverbesserungen:
- mehr Ausführungseinheiten
- eine vollwertige Pipeline für die FPU
- breitere Datenpfade
- eine weiterentwickelte, dynamische Sprungvorhersage
- einen Systembus mit 200MHz

Bei den ersten Athlon Modellen für den Slot A wurde der L2-Cache noch mit separaten Chips auf die Prozessorplatine gelötet und konnte nicht mit vollem Prozessortakt betrieben werden. Diese Einschränkung haben CPUs für den Sockel A nicht mehr, denn bei diesen wurde der L2-Cache wieder On-Die wie beim K6-III implementiert. Der direkte Nachfolger ist der im Oktober 2001 erschienene Athlon XP.

Mit der Einführung des Duron im Juni 2000 brachte AMD seinen “Budged” Prozessor heraus, der Pendant zum Intel Celeron. Dieser für Office-PCs gedachte Prozessor hat einen deutlich kleineren L2-Cache, ist in der Anschaffung jedoch deutlich günstiger. Der direkter Nachfolger des Duron ist der AMD Sempron dessen Basis der Athlon XP ist.