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Mikroprozessor AMD K6 3D

Kern:

Chomper (Model 8)

Markteinführung:

1997

Fertigungstechnologie:

CMOS (static Complementary Metal Oxide Semiconductor)

Datenbusbreite:

64 Bit

Adressbusbreite:

32 Bit

Befehle:

57 MMX Befehle und 21 neue 3DNow! Befehle

Coprozessor:

On-Chip integriert

Adressierbarer Speicher:

4 GB

Virtuelle Speichergröße:

64 TB

Low-Power Unterstützung:

Clock Control
   - Halt State
   - Stop Grant State
   - Stop Grant Inquire State
   - Stop Clock State
System Management Mode

Min./Max. Temperaturbereich:

siehe AMDK6-2 Prozessorseite

Architektur:

Advanced 6-Issue RISC86 Superscalar K6 Microarchitecture
   - Ten parallel specialized execution units
   - Multiple sophisticated x86-to-RISC86 instruction decoders
   - Advanced two-level branch prediction
   - Speculative execution
   - Out-of-order execution
   - Register renaming and data forwarding
   - Issues up to six RISC86 instructions per clock
Erweiterter 64 Bit Datenbus
Integriertes Speichermanagement
Integrierter Cachecontroller
Level1 Cache - 2-way set associative
                   - separater Befehlscache zzgl. 20-Kbytes predecode cache
                   - separater dual-ported write-back Datencache
                   - MESI protocol support

Merkmale:

MS-Windows OSs, Novell NetWare und OS/2 Warp kompatibel
Kompatibel mit der Super7 Plattform die 100MHz FSB und AGP unterstützt

Wissenswertes:

Der Nachfolger des K6 ist der allseits bekannte K6-2. Dieser wurde ursprünglich als K6 3D/xxx in Anlehnung an die neu implementierten 3DNow! Befehle getauft. Letztendlich gab AMD jedoch der Bezeichnung K6-2 den Vorzug, da diese die “neue” Prozessorgeneration besser vom Vorgänger abgrenzte. Von den K6 3D beschrifteten Prozessoren kamen nur wenige in den Handel und sind deshalb begehrt unter Sammelern.